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Verbesserung der Verkehrsüberwachung von Luftfahrzeugen

Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hat die Verbesserung der Verkehrsüberwachung von Luftfahrzeugen beschieden.

Zu jeder Zeit sind weltweit etwa 59.000 Luftfahrzeuge in der Luft.

Die Möglichkeit, diese Luftfahrzeuge effektiv zu verfolgen, zu überwachen und zu melden ist von größter Bedeutung, um die Sicherheit von Passagieren und Besatzungsmitgliedern sowie von Gemeinden vor Ort zu gewährleisten. Die Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Informations- und Kommunikationstechnologien – die Internationale Fernmeldeunion (ITU) -, die weltweite Standards für die nahtlose Verbindung einer Vielzahl von Kommunikationssystemen festlegt, hat nun die technischen Hauptprinzipien der automatischen  Flugüberwachung auch per per Satellit beschieden , um Luftfahrzeuge zukünftig auch in Gebieten verfolgen zu können in denen ein Signalempfang einer Bodenstation beispielsweise über See oder über einem Gebirge nicht möglich ist.

Absturz der MH370 führte zur Verbesserung von ADS-B

Auf Basis der Erfahrungen des tragischen Verschwindens der Malaysia- Airlines Maschine MH370 im Jahr 2014 hat die ITU nun die Erweiterung des bereits im Betrieb befindlichen ADS-B Dienstes beschieden. Zukünftig sollen die ADS-B Signale eines Luftfahrzeuges nicht mehr nur an andere Flugzeuge oder Bodensationen gesendet werden sondern zusätzlich über Satellit übertragen werden. Dadurch kann eine weltweite Abdeckung der Verkehrsüberwachung auch in infrastrukturell und geographisch bislang schlecht oder garnicht abgedeckten Gebieten erreicht werden.

Seit dem Verschwinden des Fluges MH370 über das Südchinesische Meer hat die ITU Maßnahmen ergriffen, um die Verfolgung von Bordflugzeugen mithilfe fortschrittlicher Informations- und Kommunikationstechnologien zu verbessern „, sagte ITU-Generalsekretär Houlin Zhao. „Die Verabschiedung dieser technischen Grundsätze für eine verbesserte Flugzeugüberwachung über Satellit wird große Fortschritte bei der Rettung von Menschenleben ermöglichen.“

Mehr technische und auch weitere Informationen zu dem erweiterten Verkehrsüberwachungsverfahren erhält man in dem Bericht der ITU, die am vergangenen Dienstag, den 19.12.2017 veröffentlicht wurde.

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